Funchal/Madeira – Monte und Botanischer Garten auf eigene Faust

Unser letzter Stop der Kreuzfahrt führte uns nach Madeira in die Hauptstadt Funchal. Nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir unseren Rucksack und dann ging es auch schon los.  Wir gingen zu Fuß immer am Wasser entlang in Richtung Talstation der Seilbahn. Diese brachte uns dann nach Monte, ein auf dem Berg gelegener kleiner Ort mit ca. 600-800 Einwohnern. Bereits auf der Fahrt nach oben hat man einen wunderbaren Ausblick auf Teile Funchals, auf den Hafen und das Meer. In Monte selbst kann man die Kirche „Nossa Senhora do Monte“ besichtigen. Um dort hin zu gelangen muss man nochmal ein paar Treppenstufen erklimmen, dafür hat man von dort einen fantastischen Blick auf den Hafen und das Meer.

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So konnte man auch wunderbar die Kontraste zwischen den beiden im Hafen liegenden Kreuzfahrtschiffen sehen. Dort lagen an diesem Tag die Marella Dream und die AIDAnova. Die Marella Dream ist das erste Kreuzfahrtschiff, welches von 1984 bis 1986 bei der Meyer Werft in Papenburg gebaut wurde. Sie ist ca. 243 m lang, knapp 30 m breit und die zugelassene Passagierzahl liegt bei 1773. Die AIDAnova ist derzeit (Stand März 2019) das letzte bei der Meyer Werft fertig gestellte Kreuzfahrtschiff. Sie ist 337 m lang, 42 m breit und die zugelassene Passagierzahl liegt bei ca. 6000! Wir haben die Marella Dream (die wir bereits ein paar Tage zuvor in einem anderen Hafen gesehen haben) daher liebevoll „unser Beiboot“ genannt 🙂

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Außerdem kann man von dort auf die Einstiegsstelle der Korbschlittenfahrten schauen. Hierbei handelt es sich wohl um eines der Highlights auf Madeira. Man sitzt in einem Korbschlitten, welcher über keinerlei Lenkung oder Bremse besitzt, und wird von zwei Herren in weißer Tracht die 2 Kilometer lange Straße bis an den oberen Stadtrand von Funchal chauffiert. Ich habe oft gelesen, dass man dies unbedingt machen sollte, wenn man auf Madeira ist. Unser Weg führte uns allerdings erstmal noch ein Stückchen weiter mit einer anderen Seilbahn zum Botanischen Garden „Jardim Botanico da Madeira“.

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Dort kann man – je nach Jahreszeit – viele verschiedene Pflanzen sehen. Wir waren Ende Januar dort und auch da standen einige Pflanzen in Blüte. Ich bin zwar kein Botaniker und kann nicht sagen welche Pflanzen es dort zu sehen gab, aber es war lohnenswert. Aber seht selbst!

 

Nach einem ausgiebigen Rundgang durch den Botanischen Garten sind wir mit den Seilbahnen zurück bis nach Funchal. Von dort sind wir zu Fuß zurück zum Schiff, allerdings vorbei an der berühmten Markthalle und durch die malerische Altstadt. In der Markthalle sind viele Obst- und Gewürzstände aufgebaut sowie auch einige Souvenirläden. Man wird an jeder Ecke gefragt, ob man etwas probieren möchte, was einem je nach Gemüt auch schon fast aufdringlich wirkte. Es gab dort aber viele exotische Früchte, so dass auch wir probiert haben. Direkt angrenzend befindet sich die Fischhalle, auf der die einheimischen Restaurants morgens frisch ihren Fisch ankaufen. Wir waren am frühen Nachmittag dort, dementsprechend war kaum noch Fisch vorhanden.

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Zum Abschied habe ich es mir nicht nehmen lassen, eines der typischen AIDA-Fotos zu machen. Allerdings hat sich das Schiff etwas geziert und sich versteckt 😉

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Mein persönliches Fazit: Funchal ist eine sehr schöne, facettenreiche Stadt. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, nochmal wieder zu kommen und auch ein paar mehr Tage auf dieser Insel zu verbringen!

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